CIO-Tag von Steinbach & Partner: IT mit Business-Impact: Das neue Selbstverständnis
Köln, 22. November 2011 - Manager der IT-Branche
diskutierten beim Kölner CIO-Tag von Steinbach & Partner Executive
Consultants die perspektivische Positionierung von Aufgabenbereichen der CIOs.
Sie beleuchteten den beschleunigten Paradigmenwechsel und seine möglichen
Konsequenzen – und stellten fest: Der Bedarf an „Brückenbauern“ zwischen den
Welten wächst. Zehn CIOs und Top Manager marktführender Unternehmen folgten
der Einladung von Steinbach & Partner Executive Consultants und trafen sich
zum CIO-Tag im Kölner Rotonda Business Club. Diskutiert wurden Einschätzungen
und Erwartungen zur künftigen Rolle des IT-Managements sowie die veränderte
Wahrnehmung der IT als Business Enabler. Hochkarätige Redner wie Christoph
Heiss, CIO der Maschinenfabrik Reinhausen, und Andreas Lannes, Partner bei
Ernst & Young, lieferten mit ihren Vorträgen den Rahmen für einen
intensiven und praxisnahen Erfahrungsaustausch. Unterschiedliche Ansätze – das gleiche Ziel Die stetige Annäherung der von den CIOs verantworteten
Bereichen an die operativen Units – hier waren sich alle Teilnehmer einig –
wird sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen müssen. Ein tieferes
Eindringen in Geschäftsprozesse sowie eine engere Verzahnung mit dem Kerngeschäft
wird für die IT-Einheiten zunehmend erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit
des eigenen Unternehmens zu sichern. Genau in dieser Transformationsphase
befinden sich derzeit die meisten Unternehmen, beschreiten dabei jedoch unterschiedliche
Wege. Hilko Heuer, CIO der Ferrostaal AG, und Armin Puch, General
Manager IT Strategy der TUI Deutschland, sehen hieraus veränderte Anforderungen
für IT-Management und -Mitarbeiter erwachsen: Neue Skills und Talente sind auf
allen Ebenen des CIO-Bereichs gefordert, sollen die künftigen Herausforderungen
erfolgreich gemeistert werden. Insbesondere die Befähigung gewinnt an
Bedeutung, zwischen „den Welten“ zu vermitteln und Lösungen für Business Topics
pro-aktiv zu generieren. Brückenbauer gesucht Aus Sicht der IT-Manager zwar eine wenig überraschende
Erkenntnis. Ihre Umsetzung scheiterte bisher jedoch in der Mehrzahl aller Fälle
wegen gegenseitiger Akzeptanzprobleme und Berührungsängste. Das hierfür ursächliche
Silo-Denken wurde über Jahrzehnte beiderseits kultiviert und erschwert nun die
erforderliche barrierefreie Zusammenarbeit von IT- und Fachbereichen erheblich.
Wege aus diesem Dilemma sind nicht einfach zu finden: Vereinzelt gibt es Ansätze,
den „Austausch von frischem Blut und alten Erfahrungen“ über interne
Job-Rotation-Programme zu verbessern. Perspektivisch sieht Dr. Andreas
Schwarzer, Head of Global IT der Chemischen Fabrik Budenheim, jedoch die
Notwendigkeit, Kolleginnen und Kollegen mit Brückenkopf-Funktion permanent zu
etablieren. Sie sollen aufgrund ihrer hohen Bandbreite an Kompetenz die engere
Verzahnung von IT und Fachbereichen „auf Augenhöhe“ ermöglichen. Dass diese
Profile in den eigenen Reihen nicht immer zu finden sein werden, liegt auf der
Hand. Alle Teilnehmer sind sich einig: Fortsetzung erwünscht –
wahrscheinlich im April 2012


























